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Skandal Teil 3

Rückblick:
11 Monate zuvor, im März 1971, stand Arminia 10 Spieltage vor Schluss auf dem vorletzen Platz, der Klassenerhalt war gefährdet, verloren die Blauen bei Mitaufsteiger Kickers Offenbach 0:5.
Schon die Hinrunde hatte gezeigt, dass es der Mannschaft an Erstligatauglichkeit fehlte. Nach dieser Pleite rief Präsident Stute seine Mannschaft und die Klubführung zu einer Krisensitzung zusammen. Trainer Egon Piechaczek hatte von Frankfurts Torhüter Peter Kunter gehört, dass manche abstiegsbedrohte Mannschaft gar nicht soviel siegen könne, wie die anderen schmieren. Offenbachs Geschäftsführer soll sogar den Tipp erhalten haben, besonders bei Clubs, die im Niemalsland der Tabelle ware, nachzufragen. Also unterbreitete der Coach dem Vorstand den Vorschlag, es den anderen einfach gleichzutun. Aufgrund der finanziellen Notwendigkeit tat man es letztendlich. Aber nicht nur das war ausschlaggebend, einige hatten auch persönliche Motive, schließlich hätten sie den Heldenstatus, den sie wegen des Aufstiegs im fußballvanatischen Bielefeld errungen hatten, verloren.
Also machte man sich auf die Suche nach einem Spender, der die illegalen Machenschaften finanzieren konnte, schließlich wollte man ja die ohnenhin nicht gut gefüllte Vereinskasse nicht mehr belasten, als es unbedingt nötig war. Noch bevor man einen gütigen Geber hatte, hatte man sich die erste Schummelnummer für das Spiel gegen den FC Schalke 04 ausgeguckt.

 

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